Design & Ausstrahlung
Die Krokodil Figur aus Kunstharz für den Außenbereich zeigt das einzige Großraubtier das das Massenaussterben der Dinosaurier überlebt hat — in einer Form die sich seit 83 Millionen Jahren kaum verändert hat, weil sie vollständig war.
Alle Krokodil Figuren teilen eine einzige Pose: den Körper flach auf dem Boden, das Maul weit geöffnet, der Blick nach vorne. Der abgeflachte Schädel, die weit außen liegenden Augen und der breite Kieferapparat mit sichtbaren Zähnen sind die Merkmale die die Figur sofort als Krokodil lesbar machen. Der aufgestützte Kopf mit geöffnetem Maul ist auch auf Distanz erkennbar — anders als flache Schlangenfiguren verliert das Krokodil seine Wirkung nicht wenn man es von weitem sieht. Naturgetreue Bemalung in Grün und Grau mit hellerem Bauchbereich; die Schuppen des Rückenpanzers sind plastisch ausgearbeitet und geben der Figur ihre Struktur.
Bedeutung
Im alten Ägypten war das Krokodil der Gott Sobek — und Sobek war keine Gottheit des Schreckens, sondern des Nils selbst. Weil der Nil das Herzstück Ägyptens war, war Sobek eine der wichtigsten Gottheiten des Landes: Schutzgott des Pharao, Gott der militärischen Stärke und Gott der Fruchtbarkeit. In der Stadt Shedyet — die Griechen nannten sie Krokodilopolis — wurden heilige Krokodile im Tempel gehalten, mit Fleisch und Wein gefüttert, mit Goldschmuck versehen und nach dem Tod einbalsamiert. Herodot besuchte die Stadt im 5. Jahrhundert v. Chr. und beschrieb die Tiere als verehrt wie Götter. Das Krokodil war deshalb heilig, weil die Nilflut, die das Land ernährte, und das Krokodil, das alles fraß das sich zu nah heranwagte, aus derselben Quelle kamen: dem Fluss.
In der aztekischen Kosmologie war das Krokodil Cipactli — ein Urwesen halb Krokodil, halb Fisch — das Tier aus dessen Körper die Erde entstand. Tezcatlipoca und Quetzalcoatl zerrissen Cipactli und formten aus seinen Gliedmaßen die Erde, aus seinem Schwanz den Himmel. Das Krokodil ist damit der erste Tag des aztekischen 260-Tage-Kalenders: Der erste Tag aller Zeit trägt den Namen des Krokodils, weil die Welt aus ihm gemacht wurde.
Als Gartenfigur trägt das Krokodil diese Stärke: das älteste Raubtier der Gegenwart, das erste Tier des aztekischen Kalenders.
Einsatzbereiche
Die Krokodil Figur braucht Bodenkontakt und Fläche — sie streckt sich, liegt flach, nimmt Platz ein. Am Teichrand ist die Wirkung am direktesten: das Krokodil das aufgestützt aus dem Wasser schaut. An feuchten Gartenstellen, neben Gartenteichen oder am Rand eines Bachlaufs wirkt die Figur als Tier in seinem natürlichen Element.
Wer keinen Teich hat, platziert die Figur auf flachem Stein oder auf dunklem Kiesbett — der Kontrast zwischen Untergrund und Figur hebt das geöffnete Maul hervor. Große Varianten setzen einen Blickpunkt der von Weitem erkennbar ist; kompakte Figuren passen als Akzent zwischen Beeten oder am Rand einer Terrassenfläche.
Hinweise zur Pflege von Kunstharz-Figuren finden sich in den Pflegetipps.