Ritterburgen und Ritterfiguren aus dem Mittelalter
Bei den Ritterburgen steht nicht der Ritter im Mittelpunkt, sondern die Burg. Mauern, Türme, Zinnen und ein Tor — die Modelle bilden eine vollständige Anlage aus dem Mittelalter ab, auf der die Ritterfiguren erst ihren Platz finden.
Das ändert, wie die Stücke gekauft werden. Eine Burg ist kein Einzelstück, das man hinstellt und vergisst, sondern eine Fläche, die sich besetzen lässt. Zwei der Modelle kommen deshalb bereits mit einer Gruppe Kreuzritter-Figuren, einmal in Weiß und einmal in Schwarz — zwei Parteien, die sich auf derselben Anlage gegenüberstehen.
Die Modelle unterscheiden sich im Ton. Die große Burg ist dunkel gefasst und wirkt wehrhaft und geschlossen, die kleineren bleiben nüchtern grau wie Stein. Bei ihnen entscheidet der Figurensatz über die Wirkung: Ein heller Satz hebt sich deutlich von der Mauer ab, ein dunkler geht mit ihr zusammen, und eine Anlage ohne Figuren bleibt reine Architektur. Wer die Burg für ein Kinderzimmer sucht, greift anders zu als jemand, der sie in eine Vitrine stellt.
Die große Ritterfigur mit Schwert steht für sich allein. Sie ist zu groß für die Modelle und arbeitet als Einzelstück — aufrecht, frontal, mit dem Schwert vor dem Körper.
Eine Burg mit Figurensatz ist der schnellere Einstieg als eine leere Anlage, weil das Zubehör sonst einzeln zusammengesucht werden muss.
Einsatz im Raum
Burgen brauchen eine freie, ebene Fläche, auf die man von oben schaut: ein niedriges Regalbrett, ein Sideboard, ein Tisch. Auf Augenhöhe verliert die Anlage ihren Sinn, weil Innenhof und Mauerkronen dann nicht mehr sichtbar sind. Die bestückten Modelle brauchen etwas Rand, damit die Figuren nicht über die Kante ragen. Die große Ritterfigur ist der Gegenfall: Sie gehört auf eine höhere Ablage oder in eine Vitrine, wo sie von vorn und leicht von unten gesehen wird.
Ähnliche Formen zeigen die Deko Skulpturen.
Weitere Tierfiguren für die Anlage gibt es bei den Deko Tierfiguren.
Die vollständige Übersicht bieten die Dekofiguren.