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Design & Ausstrahlung

Die Gesicht Kerze aus reinem Bienenwachs zeigt das menschliche Gesicht — Stirn, Augenpartie, Nase, Mund — in der ruhigen Form einer stehenden oder sitzenden Figurenkerze. Im natürlichen Honigton des Bienenwachses wirkt das Gesicht anders als in Gips, Ton oder Porzellan: warm, lebendig, aus einer Substanz die selbst aus einem lebenden System kommt.

Bedeutung

Das menschliche Gehirn ist auf Gesichter spezialisiert wie auf keine andere Form. Pareidolia heißt das Phänomen wenn Menschen Gesichter in Baumrinden sehen, in Wolken, auf Brotoberflächen — weil das Gesichts-Erkennungssystem des Gehirns ständig aktiv ist, weil das Lesen eines Gesichts — Freund oder Feind, entspannt oder gespannt — einmal Überleben bedeutete.

In der Kulturgeschichte hat das Gesicht als Objekt eine eigene Linie. Die Totenmaske wurde seit dem alten Ägypten in Wachs und Gips abgenommen, da sie das Gesicht eines Menschen dauerhaft festhielt — ein Gesicht ohne Körper, das trotzdem Person blieb. Das griechische Theater kannte die Maske als Verstärker, weil das geformte Gesicht die Emotion von weitem lesbar machte. Im 16. und 17. Jahrhundert wurden Wachsporträts von Herrschern angefertigt, weil Wachs ein Gesicht nachbilden konnte wie kein anderes Material — weich genug für die Poren, stabil genug für die Ausstellung.

Als Figurenkerze aus Bienenwachs trägt die Gesicht Kerze diese Linie fort — das Gesicht in Wachs, das brennt und dabei selbst zur Veränderung wird.

Einsatzbereiche

Die Gesicht Kerze steht auf dem Regal, dem Beistelltisch oder dem Schreibtisch. Als Gesprächsobjekt, als dekoratives Element, als Geschenk für alle die Formen mögen die mehr als Dekoration sind. Im Wohnzimmer auf einem Bücherregal zwischen Kunstbänden wirkt die Gesicht Kerze wie ein skulpturales Objekt, das über die Funktion einer Kerze hinausgeht. Der natürliche Honigduft des Bienenwachses gibt dem Raum beim Brennen eine warme Note die ohne Zusatzstoffe entsteht. Im Badezimmer neben einem Spiegel entsteht eine Szene mit besonderer Wirkung: das eigene Gesicht und das Wachsgesicht, Licht und Spiegelung, Stillstand und Flamme. Beim Abbrennen verändert sich die Gesichtsform langsam und sichtbar — die Kerze wird zum Prozess, nicht nur zum Objekt, weil das schmelzende Wachs die Züge verschiebt und neue Formen entstehen lässt. Im Atelier oder Arbeitszimmer steht die Figur als stiller Impuls — das Gesicht als Grundform aller Porträtkunst, reduziert auf Wachs und Licht. Auf einem feuerfesten Untersetzer aufgestellt, damit ablaufendes Wachs aufgefangen wird.

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