Design & Ausstrahlung
Die Shih Tzu Figur aus Kunstharz für den Außenbereich zeigt einen Hund der kein Hund sein sollte — „Shih Tzu" bedeutet im Chinesischen Löwenhund, weil der Hund nicht das Tier abbildet das er ist, sondern das Tier das er darstellen soll.
Die Figur zeigt den Shih Tzu sitzend: der kompakte, runde Körper aufgerichtet, das lange Fell das vom Rücken und den Flanken fließt, die flache, nach oben gedrückte Schnauze und die großen, ausdrucksstarken Augen. Das Fell ist das prägnanteste Merkmal — dichter, fließender Haarwuchs der Kopf und Schultern umrahmt und dem Tier den sphärischen Umriss gibt, der es von jeder anderen kleinen Hunderasse unterscheidet. Typische Farbgebungen sind Weiß, Weiß-Braun und Weiß-Schwarz.
Bedeutung
Der Shih Tzu wurde im Tibet über Jahrhunderte in Klöstern gehalten und vom Dalai Lama als Geschenk an chinesische Kaiser vergeben — ein Tier das von Heiligen gegeben und von Herrschern gehalten wurde. Am chinesischen Kaiserhof in Peking wurde der Shih Tzu für die Verbotene Stadt gezüchtet, weil die Ähnlichkeit zu den traditionellen Löwenskulpturen (den Fu-Hunden) die Torwächter der Paläste und Tempel sind, gewünscht war. Die Rasse war Jahrhunderte lang Privatbesitz des Kaiserhofs — kein Tier durfte exportiert oder an Fremde abgegeben werden.
Nach dem Ende der Kaiserzeit 1912 wurden einige Tiere an westliche Diplomaten weitergegeben. Ein erstes Zuchtpaar gelangte etwa 1930 nach England, wo die Rasse als Importhund der gehobenen Gesellschaft gehalten wurde. In Deutschland wurde der Shih Tzu erst nach dem Zweiten Weltkrieg verbreiteter.
Der Name „Löwenhund" erklärt die Zucht: chinesische Tempelwächter-Skulpturen (Shíshī, Steinlöwen) haben breite Köpfe, flache Nasen, runde Augen und ein dichtes Fell. Der Shih Tzu war als lebendes Abbild dieser Skulpturen gedacht — nicht als Jagd-, Hüte- oder Wachhund, sondern als Verkörperung einer kultischen Darstellungsform. Kein anderer Hund hat einen so direkten Bezug zu einer Bildhauerform.
Als Gartenfigur steht der Shih Tzu für den Palasthund der gelernt hat auf Terrassen zu sitzen.
Einsatzbereiche
Die sitzende Shih Tzu Figur gehört an einen erhöhten oder gerahmten Standort — auf dem Treppenabsatz, flankierend links und rechts einer Eingangstür oder auf der Terrassenbrüstung wirkt die kompakte Figur als Wächter dem man ansieht dass Wachen für ihn keine Anstrengung ist. In Paaren aufgestellt erinnert die Platzierung an die Fu-Hund-Skulpturen der chinesischen Architektur — ein Effekt der bei keiner anderen kleinen Hunderasse so direkt funktioniert. Als Einzelfigur auf einem Terrassenbeistelltisch entsteht der intimere Eindruck eines Schoßhundes der seinen Platz gefunden hat.
Hinweise zur Pflege von Kunstharz-Figuren finden sich in den Pflegetipps.