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Die Westie Figur aus Kunstharz für den Außenbereich zeigt einen Hund der sein weißes Fell einem Jagdunfall verdankt — als Colonel Malcolm 1899 in den schottischen Highlands seinen eigenen Terrier erschoss weil er ihn im Gegenlicht für einen Fuchs hielt, entschied er dass alle seine Terrier von da an weiß sein sollten.

Design & Ausstrahlung

Die Figur zeigt den Westie sitzend: der kompakte, muskulöse Körper aufgerichtet, das dichte weiße Fell das die Form weich erscheinen lässt, die aufgerichteten dreieckigen Ohren und die dunklen runden Augen die aus dem Weiß herausleuchten. Die Haltung ist typisch für die Rasse — aufrecht und wach, kein Hund der schläft wenn jemand vorbeigeht. Das Weiß des Fells kennt keine Variante: kein Fellmuster, keine Abzeichen, keine Flecken — reines Weiß von Kopf bis Rute, und die Figur hält das durch die helle, gleichmäßige Bemalung genau fest.

Bedeutung

Colonel Edward Donald Malcolm führte auf seinem Gut Poltalloch in Argyllshire schottische Terrier zur Jagd auf Füchse, Ratten und Otter. Die Hunde waren rotbraun — dieselbe Farbe wie ein Fuchs im Gegenlicht des Heidekrauts. Als Malcolm im Jagdeifer einen seiner eigenen Terrier erschoss weil er ihn für Wild hielt, begann er konsequent auf Weiß zu züchten, weil ein weißes Fell im schottischen Unterholz für jeden Jäger unmissverständlich erkennbar ist und keine Verwechslung mit Fuchs oder Otter erlaubt.

Der Hund den Malcolm züchtete war kein Begleittier. Der Westie entstand als Arbeitsterrier für das schottische Hochland: kompakt genug um in Felsspalten zu passen, weil die Felslandschaft der westlichen Highlands keine großen Hunde erlaubt die in Bauten eindringen sollen. Sein langer kräftiger Schwanz ist kein Ornament — er diente dem Jäger als Griff um den Terrier wieder aus dem Bau zu ziehen, nachdem er die Beute gestellt hatte.

Die Rasse wurde zunächst Poltalloch Terrier genannt, nach Malcolms Gut. Das United Kingdom Kennel Club erkannte sie 1907 offiziell als West Highland White Terrier an — ein Name der Herkunftsregion und Farbmerkmal gleichzeitig festhält.

Einsatzbereiche

Die sitzende Westie Figur eignet sich besonders für Eingangsbereiche: auf dem Torpfosten, am Treppenabsatz oder am Rand der Terrasse hält die aufrechte Sitzhaltung den Blick nach außen. Das Weiß der Figur wirkt gegen dunkle Hintergründe — Hecken, dunkle Mauern, Schattenbereiche — am stärksten, weil der Kontrast die Figur aus größerer Entfernung lesbar macht. Paarweise am Eingang erinnert die Aufstellung an das klassische Torhüterpaar; einzeln gesetzt braucht die Figur einen Platz auf Augenhöhe. Da Kunstharz keine Feuchtigkeit aufnimmt und frostbeständig ist, bleibt die Figur ganzjährig im Außenbereich — auch an exponierten Torpfosten und Treppenabsätzen ohne Witterungsschutz.

Hinweise zur Pflege von Kunstharz-Figuren finden sich in den Pflegetipps.

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