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Teelichthalter aus Metall für Tisch und Fensterbank

Gruppenbild Der Teelichthalter Kategorie

Ein Teelichthalter ist tagsüber ein Gegenstand und abends eine Lichtquelle. Das unterscheidet ihn von jeder anderen Dekoration im Raum: Er verändert sich, sobald jemand ihn anzündet.

Worin sich die Stücke voneinander unterscheiden, zeigt sich deshalb erst im Dunkeln. Nicht die Form entscheidet, sondern was die Wand des Halters mit dem Licht macht — ob sie es durchlässt, filtert oder bis auf eine Öffnung zurückhält.

Die Leuchttürme aus lackiertem Blech leben von genau diesem Unterschied. Eine Turmwand ist dicht mit Rundlöchern besetzt und wirft ein Punktmuster auf die Fläche ringsum, eine andere besteht aus Streckmetall und legt eine Rautenzeichnung an die Wand. Wieder eine bleibt geschlossen bis auf ein ausgeschnittenes Sprossenfenster, sodass das Licht nur an dieser Stelle austritt und der Turm daneben dunkel bleibt. Gemeinsam sind ihnen die weiße Lackierung, die dunkelblaue Kuppel und der Geländerkranz darunter.

Die Laternen gehen den umgekehrten Weg. Vier Glasscheiben lassen das Licht allseitig und ungebrochen heraus, es entsteht kein Muster, sondern eine gleichmäßig helle Zone. Das Motiv sitzt bei ihnen als Applikation auf einer Seite und bleibt auch unbeleuchtet lesbar.

Bei den Buddha Figuren trägt nicht der Halter das Licht, sondern die Figur selbst: Beide sitzen im Schneidersitz und halten die Schale mit beiden Händen vor dem Bauch. Das Teelicht leuchtet dadurch von unten in das Ornamentrelief — golden mit weiß gewischter Zeichnung bei dem kleineren Stück, dunkelbraun mit silbrig gebürsteter bei dem größeren.

Am schlichtesten bleiben die Metallständer auf schmalem Schaft. Weil das Material kaum Fläche hat, ist im Dunkeln fast nur das Licht selbst zu sehen und der Halter tritt zurück. Es gibt sie in zwei Höhen, was nebeneinander eine Staffelung statt einer Reihe ergibt.

Ein Stück fällt aus diesem Schema heraus: ein handbemalter Metallhalter, in den Perlmuscheln eingearbeitet sind. Er gehört zu den höheren Stücken dieser Kategorie und bringt als einziger ein Naturmaterial mit.

Zwei Halter mit unterschiedlicher Wandstruktur nebeneinander ergeben zwei verschiedene Lichtbilder auf derselben Fläche — zwei gleiche liefern denselben Punkt nur doppelt.

Einsatz im Raum

Teelichthalter brauchen eine hitzeunempfindliche Fläche und Abstand nach oben: Esstisch, Sideboard, Fensterbank ohne Gardine darüber. Bei den durchbrochenen Metallstücken kommt es zusätzlich darauf an, was hinter ihnen liegt — ihr Muster braucht eine freie, möglichst helle Wand in kurzem Abstand, sonst verläuft es im Raum. Die verglasten Laternen sind darin unempfindlicher und funktionieren auch frei auf einem Tisch. In Fensternähe ist Zugluft der begrenzende Faktor, weil die offenen Formen die Flamme nicht abschirmen. Und weil eine Kerzenflamme auf Greifhöhe an einem Abend mit Besuch schnell angestoßen wird, stehen die höheren Stücke besser an der Wandseite der Ablage als an ihrer Kante.

Die maritimen Modelle stehen zusätzlich in ihrer eigenen Themenwelt, der Maritimen Deko.
Die beiden Figuren mit Schale gehören ebenso zu den Deko Buddha Figuren.
Die vollständige Übersicht bieten die Dekoartikel.

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