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Design & Ausstrahlung

Die Reh Figur aus Kunstharz für den Außenbereich zeigt das Tier das jeder kennt und fast niemand richtig benennt — das Original-Bambi aus Felix Saltens Roman von 1923 war ein Reh, nicht der Hirsch den viele vor Augen haben wenn sie den Namen hören.

Die schlanken Beine, der lange Hals und die aufgestellten Ohren geben der Figur ihre Form — eine Form die aus der Ferne ohne Erklärung lesbar ist. Die Figuren kommen in mehreren Varianten vor: stehend mit aufgerichtetem Kopf, liegend mit angezogenen Beinen, gefleckt als Kitz und in silberner Ausführung die das Motiv in Richtung moderner Gartendekoration verschiebt. Der Hirsch mit Geweih ist die ausladendste Variante — das Geweih verdoppelt die Höhe der Form und braucht entsprechend Raum um zu wirken. Die Kitz-Figuren als Set zeigen das Junge in seiner kompaktesten, bodennächsten Form.

Bedeutung

Felix Salten veröffentlichte 1923 „Bambi, eine Lebensgeschichte aus dem Walde" — ein Roman über ein Reh, nicht über einen Hirsch. Die Verwechslung entstand 1942 durch die Disney-Adaption: das amerikanische Studio wechselte die Art zum Weißwedelhirsch, weil das nordamerikanische Publikum dieses Tier kannte. Das Bild von Bambi überlagerte seitdem das Bild vom Reh so vollständig, dass die beiden im Deutschen oft verwechselt werden.

Die Schutzstrategie des Rehkitzes ist eine der ungewöhnlichsten im deutschen Wald: Kitze haben in den ersten Lebenswochen fast keinen Eigengeruch, weil Geruch das verlässlichste Erkennungsmerkmal für Raubtiere ist. Wenn Gefahr naht, laufen Kitze deshalb nicht — sie liegen still, weil Bewegung das zweite Erkennungsmerkmal ist. Die Ricke entfernt sich bewusst, damit sein eigener Geruch den Kitz nicht verrät. Menschen die liegend Kitze finden, glauben oft sie seien verlassen — tatsächlich wartet die Mutter in der Nähe.

Das Reh ist das scheuste Wildtier des deutschen Waldes: es flieht bei Annäherung auf bis zu 200 Meter und gibt sich nur durch Geräusche zu erkennen. Der Rehschrei — ein kurzes, scharfes Bellen — ist eine der unerwarteten Stimmen des Waldes, weil man das Tier selten mit Lauterzeugung verbindet. „Scheu wie ein Reh" ist die deutsche Umschreibung für jemanden dem jede Form von Aufmerksamkeit unangenehm ist.

Als Gartenfigur steht das Reh für das Tier das im eigenen Garten vorbeizieht — und das man nie lange genug gesehen hat.

Einsatzbereiche

Liegende Figuren gehören tief ins Beet — zwischen Stauden, unter Sträuchern, am Fuß einer Hecke wirken sie als wäre das Tier gerade eingeschlafen. Stehende Figuren brauchen Freifläche und eine Sichtachse: auf offenem Rasen oder am Rand einer Gartenzone, wo der Blick ohne Hindernis auf die Form fällt. Kitz-Sets setzen einen weichen, unaufdringlichen Gruppen-Akzent der keine Rahmung braucht. Silberne Varianten setzen den stärksten Kontrast auf hellen Unterflächen — weißem Kies, Terrassenplatten oder offenem Rasen.

Hinweise zur Pflege von Kunstharz-Figuren finden sich in den Pflegetipps.

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