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Design & Ausstrahlung

Die Nussknacker Figur aus Kunstharz für den Außenbereich zeigt das einzige Weihnachtsmotiv das gleichzeitig ein Werkzeug, ein Soldat und ein Schutzgeist ist.

Der uniformierte Körper mit dem weit aufgesperrten Mund — der am mechanischen Original zum Nussknacken diente — und die steife, soldatische Haltung machen die Figur sofort erkennbar. Die klassische Ausführung zeigt den Nussknacker als uniformierten König oder General: roter Mantel, goldener Besatz, Krone auf dem Kopf, Säbel oder Zepter in der Hand. Die Bemalung ist leuchtend und klar gezeichnet — Rot, Gold, Weiß und Schwarz in klaren Flächen, ohne naturalistische Tiefe. Moderne Varianten erweitern das Repertoire: Nussknacker als Schornsteinfeger, als Weihnachtsmann, als Matrose. Der Grundcharakter — aufrecht, uniformiert, mund-auf — bleibt in jeder Version erkennbar.

Bedeutung

Die Tradition des dekorativen Nussknackers kommt aus dem Erzgebirge in Sachsen — einer Region die im 18. und 19. Jahrhundert durch Bergbau und Holzschnitzerei bekannt war. Als die Bergwerke in der Mitte des 19. Jahrhunderts zunehmend erschöpft waren, lebten viele Familien vom Schnitzen von Figuren für den Weihnachtsmarkt. Wilhelm Friedrich Füchtner (1844–1923) gilt als Vater des modernen Erzgebirge-Nussknackers; er entwickelte die Form weiter bis zur heute klassischen Figur. Der Nussknacker war zuerst Werkzeug — dann, als die Nusskuss zur Figur wurde, entstand das Symbol.

In der deutschen Volksüberlieferung schützte der weit aufgesperrte Mund des Nussknackers vor bösen Geistern — das grimmige Gesicht sollte Hexen und Dämonen erschrecken. Die Figur stand an der Tür, um das Haus zu bewachen: kein Tier, kein Mensch, sondern eine Mischung aus Soldat und Dämonentöter.

E.T.A. Hoffmann schrieb 1816 das Märchen „Nussknacker und Mausekönig" — die Geschichte eines Nussknackers der lebend wird und ein Kind durch das Reich der Weihnachten führt. Pjotr Tschaikowski vertonte diesen Stoff 1892 als Ballett. „Der Nussknacker" ist bis heute das meistgespielte Weihnachtsballett weltweit — ein deutsches Holzspielzeug das durch St. Petersburg zur globalen Weihnachtsikone wurde.

Als Gartenfigur steht der Nussknacker für das Weihnachtsgefühl das draußen sichtbar bleiben soll.

Einsatzbereiche

Die Nussknacker Figur setzt einen Weihnachtsakzent der von der Straße aus sichtbar ist — am Eingangsbereich, auf der Terrasse oder neben der Haustür. Das Motiv braucht keine Erklärung: wer einen Nussknacker sieht, weiß was Saison ist.

Paarweise aufgestellt flankieren Nussknacker den Eingangsweg und geben dem Haus eine festliche Rahmung. Einzelne Figuren auf einer Terrasse oder neben dem Gartentor wirken als Postensoldat der die Weihnachtszeit bewacht. Ab November aufgestellt begleitet der Nussknacker die gesamte Adventszeit und bleibt bis Dreikönig — das Motiv hat seinen eigenen Kalender.

Hinweise zur Pflege von Kunstharz-Figuren finden sich in den Pflegetipps.

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