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Design & Ausstrahlung

Die Igel Figur aus Kunstharz für den Außenbereich zeigt das einzige Tier im deutschen Garten das seinen besten Schutz darin findet, nichts zu tun — nur kleiner zu werden.

Die runde Körperform, der kurze Stummelschwanz und das dichte Stachelkleid sind die Merkmale die die Figur auf den ersten Blick lesbar machen — kein anderes Tier hat diese Form. Naturgetreue Bemalung in Graubraun mit dem dunkleren Rücken und dem helleren Bauch gibt der Figur die Farbigkeit die ein echter Igel beim Hervortreten aus dem Laub hat. Die Figur erscheint sitzend zusammengerollt oder laufend mit gesenktem Kopf — beide Haltungen sind direkt aus dem Tierverhalten abgeleitet.

Bedeutung

Der Igel ist das Tier des deutschen Gartens — in keiner anderen Kultur hat er eine ähnliche symbolische Dichte entwickelt.

Das bekannteste Märchen der Brüder Grimm das einen Igel zur Hauptfigur hat, ist „Der Hase und der Igel" (KHM 187): Der Igel fordert den Hasen zum Wettrennen heraus und stellt seine Frau ans Zielende des Ackers. Auf jedem Ruf des Hasen antwortet eine der beiden Igelfiguren: „Ich bin schon da!" Der Hase verliert, weil der Igel nicht versucht schneller zu sein — weil er weiß dass er das nie sein kann, und deshalb einen anderen Weg wählt. Das Märchen steht für Cleverness die Stärke ersetzt.

Gaius Plinius Secundus beschrieb in seiner Naturalis Historia (77 n. Chr.) eine Vorstellung die sich bis ins Mittelalter hielt: Igel rollen sich auf gefallene Äpfel und tragen sie auf ihren Stacheln nach Hause — als Zeichen der Vorsorge und Weitsicht. Biologisch ist das falsch; kulturell wurde daraus das Bild des vorsorgenden Gartenbewohners, der für den Winter denkt.

Im deutschen Garten ist der Igel der bekannteste Nützling: Er frisst Schnecken, Käferlarven und Würmer — weil er nachts aktiv ist, arbeitet er unbewacht. Die Figur erinnert an diesen stillen Dienst.

Als Gartenfigur steht der Igel für das Tier das keinen Auftritt macht, aber immer da ist.

Einsatzbereiche

Die Igel Figur wirkt am natürlichsten auf dem Boden in naturnahen Bereichen — zwischen Laub, unter Sträuchern oder am Rand eines feuchten Pflanzbereichs wo ein echter Igel auch seinen Weg nähme. Die Bodenposition ist zwingend: die Figur verliert auf erhöhten Flächen ihre Wirkung.

Einzeln gesetzt an einer Gartenmauer oder im Beet ist die Figur ein stiller Akzent der erst beim genauen Hinschauen auffällt. Zwei Figuren — ein Paar — entwickeln die Märchen-Logik: eine hier, eine dort, und man fragt sich welche schon da ist. In Kiesgärten oder Staudenpflanzungen mit viel Unterholz wirkt die Figur am eingebettetsten.

Hinweise zur Pflege von Kunstharz-Figuren finden sich in den Pflegetipps.

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