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Design & Ausstrahlung

Wer die Bartagame Figur zum ersten Mal sieht, erkennt das Tier sofort — und weiß gleichzeitig, dass es kein mitteleuropäisches Tier ist. Als Reptilienfigur aus Kunstharz für den Außenbereich bringt sie ein Tier in den Garten das aus einer anderen Klimazone stammt, aber auf Stein und Kies genauso aussieht wie in seiner australischen Heimat.

Der abgeflachte Körper, die breiten kurzen Beine und der stachelig wirkende Kehlsack — der sogenannte Bart — machen die Figur unverwechselbar. Die Haltung ist typisch für das Tier: leicht aufgestützt, Kopf angehoben, der Blick nach vorn gerichtet. Als würde das Tier auf der Steinplatte sonnen und gleichzeitig die Umgebung im Blick behalten. Naturgetreue Bemalung in Braun- und Sandtönen mit feiner Schuppentextur fügt die Figur nahtlos in Stein- und Kiesbereiche ein.

Bedeutung

Die Bartagame gilt in der Terrarienkunde als eines der ruhigsten und zugänglichsten Reptilien überhaupt — ein Tier das Menschen gegenüber keine Scheu zeigt, sich beobachten lässt und dennoch nie aufdringlich wird. Diese Eigenschaft macht sie zum Symbol für Gelassenheit und Beobachtungsgabe: Das Tier schaut alles an, reagiert kaum, bleibt sich treu.

Der Name kommt vom Kehlsack, den die Bartagame aufblasen kann — ein Verhalten das Imponieren und Abschrecken gleichzeitig bedeutet, je nach Kontext. Im Ruhezustand ist der Bart kaum sichtbar, das Tier wirkt scheinbar gleichgültig. Dieser Ruhezustand täuscht: Die Bartagame registriert jede Bewegung in ihrer Umgebung, ohne darauf zu reagieren. Stille Wachheit, keine Aufregung.

In der australischen Ureinwohnertradition gelten Echsen als Tiere der Geduld und des langen Gedächtnisses — Wesen die Orte kennen und halten. Die Bartagame als Figur im Garten trägt diese Qualität mit: Sie sitzt, sie schaut, sie bleibt.

Einsatzbereiche

Die Bartagame Figur wirkt am stärksten auf strukturierten Unterflächen — Kiesbett, Naturstein, Holzbohlen oder Terrassenplatten. Auf freier Rasenfläche verschwindet die Figur im Grün, auf Stein tritt sie hervor. Steingärten und Kiesbereiche sind der natürlichste Standort: Das Tier liegt dort wo das Tier in der Natur liegen würde. Auf der Terrasse setzt eine einzelne Figur auf einer Steinplatte oder zwischen Kübelpflanzen einen ruhigen exotischen Akzent. Neben einer Schale mit Sukkulenten oder Kakteen entsteht ein Bild das an die australische Wüstenlandschaft erinnert — Trockenheit und Wärme in einer einzigen Gartenecke. An einer sonnenbeschienenen Südmauer verstärkt die Wärme des Steins den Eindruck eines Tieres das sich gerade zum Sonnen niedergelassen hat. Kunstharz ist wetterfest und verwittert nicht, da das Material keine Feuchtigkeit aufnimmt — die Figur bleibt auch nach Frost und Regen unbeschädigt im Außenbereich.

Hinweise zur Pflege von Kunstharz-Figuren finden sich in den Pflegetipps.

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