Design & Ausstrahlung
Die Puma Figur aus Kunstharz für den Außenbereich zeigt das Tier nach dem die Inka ihre Hauptstadt bauten — Cusco liegt aus der Vogelperspektive in der Form eines Pumas, weil das Tier die Erdwelt regierte und die Stadt ihr Abbild sein sollte.
Das schwarze Fell gibt der Figur ihre Schärfe: kein Fleckenmuster, keine Streifen — nur die durchgehende dunkle Farbe die den gestreckten Körper und den langen, ausladenden Schwanz als Umriss freistellt. Der Kopf ist klein im Verhältnis zum Körper — kleiner als beim Löwen, kleiner als beim Tiger — und das ist das Merkmal das den Puma sofort als eigenen Typ kenntlich macht. Die Figur zeigt das Tier in einer tiefen, gespannten Haltung: die Schultern hoch, der Körper geduckt, das Gewicht auf den Hinterbeinen. Die Pose eines Tiers das sich entschieden hat, aber noch wartet.
Bedeutung
Der Puma trägt mehr Namen als jedes andere Säugetier — über vierzig allein im Englischen: Cougar, Mountain Lion, Catamount, Panther, Silberlöwe. So viele Namen, weil der Puma von Kanada bis Patagonien vorkommt und jede Volksgruppe die ihm begegnete einen eigenen Namen für ihn brauchte. Das Wort „Puma" selbst kommt aus dem Quechua der Inka und bedeutet kraftvolles Tier.
Für die Inka war der Puma das Tier der mittleren Welt. Im dreistufigen Kosmos regierten der Kondor die Lüfte, die Schlange die Unterwelt, der Puma die Erde. Cusco, die Hauptstadt des Inka-Reichs, wurde nach diesem Weltbild gebaut: der Grundriss der Stadt zeichnet in der Vogelperspektive den Körper eines Pumas nach, weil die Stadt das Abbild der Erdordnung sein sollte. Der Tempel Sacsayhuamán bildet den Kopf.
Biologisch ist der Puma ein Widerspruch: trotz seiner Größe — bis zu einem Meter Schulterhöhe — gehört er zoologisch zu den Kleinkatzen (Felinae), weil sein Kehlkopf anders gebaut ist als der der Pantherinae. Das bedeutet: der Puma kann nicht brüllen. Er schnurrt — wie eine Hauskatze, nur lauter. Das größte Tier der Felinae-Unterfamilie, und es bleibt lautlos.
Als Gartenfigur steht der Puma für das Raubtier das man nicht sieht bis es sich entschieden hat, gesehen zu werden.
Einsatzbereiche
Die Puma Figur ist großformatig und braucht entsprechenden Raum. Auf einer offenen Rasenfläche, am Eingangsbereich oder flankierend neben einem Gartentor wirkt die Figur wie ein stiller Wächter der seinen Standort selbst gewählt hat. Die geduckte Haltung verlangt einen ebenen Untergrund ohne hohe Bepflanzung im direkten Vordergrund — der Puma wirkt nur wenn der Blick ungehindert auf ihn fällt. Das schwarze Fell setzt einen starken Kontrast gegen Grün, besonders auf hellem Kies oder vor weißen Steinplatten.
Hinweise zur Pflege von Kunstharz-Figuren finden sich in den Pflegetipps.