Design & Ausstrahlung
Die Kuh Figur aus Kunstharz für den Außenbereich zeigt das Tier das mehr Götter hervorgebracht hat als jedes andere Haustier — von der ägyptischen Hathor bis zur nordischen Urkuh Auðumbla.
Der breite Rumpf, der runde Bauch und das Euter unter dem Körper machen die Kuh Figur auch ohne Farbzeichnung sofort erkennbar — das einzige Haustier bei dem der Körperbau allein die Funktion verrät. Die Figur zeigt die Kuh stehend: vier Hufe auf dem Boden, der Rücken gerade, den Kopf leicht nach unten geneigt. In Schwarzweiß der Holstein-Kuh mit unregelmäßigen Flecken oder in Braun als Fleckvieh; braun-weiße Varianten zeigen das Fleckenvieh des Alpenraums. Varianten mit Kalb zeigen Mutter und Jungtier als Einheit: die Kuh die stillhält, das Kalb das saugt.
Bedeutung
Die Kuh ist das Tier das in Kulturen auf vier Kontinenten zur Gottheit oder heiligen Figur wurde — und das in jeder dieser Kulturen denselben Grund hatte: sie gibt mehr als sie kostet.
Im alten Ägypten war Hathor die Kuhgöttin — Göttin der Freude, Musik und Fruchtbarkeit, dargestellt als Frau mit Kuhhörnern und Sonnenscheibe oder als weiße Kuh die das Licht auf den Hörnern trägt. Hathor war deshalb die Göttin der Schönheit, weil die Kuh täglich Nahrung gab ohne dass man das Tier töten musste — die Verbindung von Geben und Leben in einem Körper.
In der nordischen Mythologie war Auðumbla die Urkuh die am Anfang der Welt aus dem Eis entstand: das erste lebende Wesen. Sie ernährte den ersten Riesen Ymir mit ihrer Milch und leckte durch ihre Zunge aus einem Salzblock den ersten gottähnlichen Menschen Búri frei. Die Kuh war damit das Nahrungsprinzip selbst — bevor die Götter existierten, gab es Auðumbla.
Im Hinduismus ist die Kuh Gau Mata: die Mutter des Landes, heilig weil sie fünf lebensnotwendige Substanzen gibt und weil sie gibt ohne etwas zu fordern. Das Töten einer Kuh ist in vielen indischen Bundesstaaten bis heute gesetzlich verboten — nicht wegen einer alten Tradition, sondern wegen eines Gesetzes, das aus einer aktiven religiösen Überzeugung folgt.
Als Gartenfigur steht die Kuh für das Tier das der Mensch nicht gebändigt hat — das sich mit ihm eingelassen hat, weil es vorteilhaft war.
Einsatzbereiche
Die Kuh Figur passt in alle Bereiche die das Tier in der Natur wählen würde: auf Rasenfläche, neben Beeten, an einem Gartenweg oder am Rand eines Obstgartens. Die Figur braucht Bodenkontakt — sie steht im Gras, nicht auf einem Sockel.
Varianten mit Kalb erzählen eine Geschichte die kein weiteres Element braucht: eine Figur, ein Moment. Einzelne Kuhfiguren wirken als ruhiger Akzent in einem Garten der ländlich wirken soll ohne ländlich sein zu müssen. Schwarzweiße Varianten setzen durch ihren Fleckenkontrast einen stärkeren visuellen Akzent als einfarbige Figuren.
Wer mehrere Bauernhoftiere kombiniert, platziert die Kuh auf der offensten Fläche — als das Tier mit dem größten Körper braucht sie den entsprechenden Raum.
Hinweise zur Pflege von Kunstharz-Figuren finden sich in den Pflegetipps.