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Die Wildschwein Figur aus Kunstharz für den Außenbereich zeigt das Tier das in den ältesten Höhlenmalereien der Menschheit am häufigsten auftaucht — an den Wänden von Altamira und anderen Fundstätten gehört der Eber zu den am dichtesten dargestellten Tieren, weil er über Jahrtausende das wichtigste und gefährlichste Jagdwild des europäischen Steinzeitmenschen war.

Design & Ausstrahlung

Die Figur erscheint in zwei grundverschiedenen Ausführungen. Der adulte Eber zeigt das Tier in der Lauerhaltung: der breite, schwere Körper leicht nach vorne geneigt, der Kopf tief gehalten, die Rückenbürste aufgestellt — die Haltung des Tiers kurz bevor es sich entscheidet. In der kleineren Variante kommt das Wildschwein als Frischling-Paar: zwei Jungtiere mit dem charakteristischen braun-weißen Längsstreifenmuster das junge Wildschweine bis zum Alter von etwa vier Monaten tragen und das sie zwischen Waldbodenvegetation im Gegenlicht nahezu unsichtbar macht.

Bedeutung

Der Wildschweineber gehört zu den Tieren die der Mensch am längsten und intensivsten bejagt hat — nicht wegen seiner Größe allein, sondern wegen seiner Gefährlichkeit: ein Eber dreht sich im Ernstfall um und greift an, weil er keine Raubtierkategorie kennt die ihn zur Flucht zwingt. In den Höhlenmalereien erscheint er deshalb häufig in Bewegung, laufend, ausweichend — ein Tier das nicht einfach steht und wartet.

In der nordischen Mythologie ist der Eber das Tier des Gottes Freyr. Gullinbursti — auf Altnordisch „Goldmähne" — war ein künstlicher Eber aus Gold den die Zwerge Brokk und Sindri schmiedeten: ein Tier das schneller als ein Pferd lief und dessen Borsten im Dunkeln Licht ausstrahlten, weil Freyr als Gott der Fruchtbarkeit mit Gold und Licht assoziiert wurde. Germanische Krieger trugen Eber-Helmzierden und Helmkämme in Eberform, weil die Verbindung zum Eber als Freyrs Tier Schutz im Kampf bedeutete — archäologische Funde aus dem 7. Jahrhundert belegen diese Praxis.

Das Hausschwein entstand aus dem Wildschwein durch Domestizierung vor etwa neuntausend Jahren in Anatolien. Die Grundform beider Tiere ist identisch — die Domestizierung veränderte Verhalten und Fell, nicht die Anatomie.

Einsatzbereiche

Die Wildschwein Figur wirkt am naturnahsten eingebettet — zwischen Sträuchern, am schattigen Beetrand oder am Übergang zwischen Rasen und Gehölz. Der adulte Eber in der Lauerhaltung braucht etwas Freifläche vor sich; das Frischling-Paar kommt bodennah zwischen dichten Pflanzen am besten zur Geltung, weil der Freistellungseffekt ihr Streifenmuster zeigt. Einzeln oder paarweise — das Motiv verträgt beide Aufstellungsformen, weil das Wildschwein im Wald immer zuerst allein und dann in Gruppen auftritt. Da Kunstharz keine Feuchtigkeit aufnimmt und frostbeständig ist, bleibt die Figur ganzjährig im naturnahen Außenbereich ohne saisonalen Witterungsschutz zu benötigen.

Hinweise zur Pflege von Kunstharz-Figuren finden sich in den Pflegetipps.

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