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Die Waschbär Figur aus Kunstharz für den Außenbereich zeigt das Tier das seinen Namen einer Täuschung verdankt — der Waschbär wäscht nicht: er fühlt, weil seine Pfoten unter Wasser mehr Informationen aufnehmen als an trockener Luft, und das Eintauchen der Beute ein Sinnesvorgang ist, kein Hygieneprozess.

Design & Ausstrahlung

Das Maskenmuster ist das erste was auffällt: ein schwarzes Augenband über dem hellen Gesicht, breit und symmetrisch, ein Muster das den Waschbär von jedem anderen Waldbewohner unterscheidet und das in der Figur detailliert ausgearbeitet ist — der Kontrast zwischen dem dunklen Band und dem hellen Fellbereich darunter ist auch in Kunstharz präzise erkennbar. Das graubraune Fell mit dem geringelten Schwanz gibt der Figur ihre weitere Erkennbarkeit. Die Figur zeigt zwei Tiere zusammen, beide an einem Ast oder Querbalken hängend: die Klauen fest ums Holz geschlossen, die Körper entspannt im Hängen. Diese Haltung ist typisch — der Waschbär klettert bevorzugt und sucht den Boden nur auf wenn es nötig ist.

Bedeutung

Die Pfoten des Waschbären besitzen eine ungewöhnlich hohe Dichte an Pacini-Körperchen — Druckrezeptoren, die unter Wasser empfindlicher werden, weil die angefeuchtete Pfotenhaut die Rezeptoren direkter an die Oberfläche bringt. Das Eintauchen ist keine Reinigung sondern Informationsgewinnung: der Waschbär ertastet Form, Konsistenz und Beweglichkeit einer Beute genauer wenn seine Pfoten nass sind — und hat für dieses Verhalten einen deutschen Trivialnamen bekommen der es falsch beschreibt.

Der englische Name „raccoon" geht auf das Algonquian-Wort *aroughcoune* zurück, das „er der mit den Händen kratzt" bedeutet. In Mythen der Algonkin ist der Waschbär Tricksterfigur: kein böses Tier, sondern eines das an Grenzen lebt, am Rand der Siedlung, zwischen Wald und Mensch — weil Trickster in dieser Tradition immer die Wesen sind die keine Seite wählen und gerade deshalb überleben.

Nach Deutschland kam der Waschbär 1934: nahe Kassel wurden zwei Zuchtpaare ausgewildert. Heute ist Deutschland das Land mit dem dichtesten Waschbärbestand außerhalb Nordamerikas, weil die Art sich städtische Strukturen schneller aneignet als jeder andere eingewanderte Säuger.

Einsatzbereiche

Die hängende Waschbär Figur gehört an erhöhte Strukturen: an den Querbalken einer Pergola, an einen Gartenzaun oder an einen freistehenden Ast. Die paarweise Aufstellung ist das natürliche Format des Motivs — zwei Tiere die gerade innehalten, aufmerksam aber nicht aufgeschreckt. Nah am Wasser wirkt das Motiv am stärksten, weil der Teichrand ihr natürlicher Aktionsraum ist. Auf dem Boden verliert die hängende Haltung ihren Sinn — der Waschbär ist ein Kletterer, kein Bodenbewohner, und die Figur braucht eine Aufhängung um das zu zeigen.

Hinweise zur Pflege von Kunstharz-Figuren finden sich in den Pflegetipps.

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