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Die Waran Figur aus Kunstharz für den Außenbereich zeigt die größte lebende Echse der Erde — ein Tier ohne natürliche Fressfeinde das Beute aus Kilometern Entfernung riecht und auf wenigen Inseln Indonesiens seit Jahrmillionen dieselbe ökologische Rolle spielt.

Design & Ausstrahlung

Die Figur zeigt den Waran in der typischen Körperhaltung: der breite, flache Körper dicht über dem Boden, die kräftigen Beine seitlich ausgestellt, der lange Schwanz gestreckt oder leicht gebogen. Der Schwanz macht dabei fast die Hälfte der Gesamtlänge aus — in der Figur gestreckt oder gewunden, ist er das strukturierende Element das die Körperlängenwirkung erzeugt. Der Kopf ist lang und keilförmig, das Maul geschlossen oder leicht geöffnet. Die olivbraune bis dunkelgraue Färbung und die grobe Schuppenstruktur der Haut machen die Figur naturgetreu — kein anderes Reptil hat diese Kombination aus Körperlänge und flacher Bodenform.

Bedeutung

Der Komodo-Waran wurde von der Wissenschaft erst 1910 beschrieben. Niederländische Kolonialoffiziere berichteten von einem „Landkrokodil" auf der Insel Komodo, und Peter Ouwens, Direktor des Botanischen Gartens in Buitenzorg, ließ eine Expedition ausrüsten. Was die Forscher vorfanden, übertraf alle bekannten Eidechsendaten. Die lokale Bevölkerung kannte das Tier längst als *ora* — in Berichten westlicher Seefahrer taucht es bereits im 19. Jahrhundert auf, beschrieben als groß, schnell, mit einer gespaltenen Zunge die zischend aus dem Maul schlägt.

Die gespaltene Zunge ist kein Ornament sondern Sinneswerkzeug: Der Waran nimmt Geruchspartikel aus der Luft auf und leitet sie zum Jacobson'schen Organ am Gaumen, weil dieses Organ aus den zwei Zungenspitzen eine Richtungsinformation extrahieren kann — biologisches Richtungsriechen. Damit findet der Waran Kadaver und krankes Vieh über Distanzen die für Eidechsen ungewöhnlich sind.

Auf den Kleinsunda-Inseln gibt es keine anderen großen Fleischfresser. Der Waran füllt dort die Rollen von Raubtier, Aasfresser und größtem Landtier gleichzeitig, weil die Inselregel besagt dass Arten ohne Konkurrenz anderer Großraubtiere auf Inseln in Körpergröße und ökologischer Breite wachsen — und nirgends wirkt diese Regel deutlicher als auf Komodo.

Einsatzbereiche

Die Waran Figur gehört auf Bodenniveau — zwischen Steinen, an einem Gartenteich oder am Rand eines Strauchbeetes setzt sie den Effekt eines Tiers das gerade aus dem Unterholz getreten ist. Der flache, gestreckte Körper braucht kein freies Feld sondern einen Platz mit Bodentextur: Kies, Rindenmulch oder Steinplatten. Einzeln aufgestellt wirkt die Figur am stärksten — paarweise verliert das Motiv die Alleinstellung die zum Tier gehört. Der lange Schwanz zieht den Blick über die gesamte Körperlänge und gibt der Figur mehr Raumpräsenz als die meisten Reptilienfiguren vergleichbarer Größe.

Hinweise zur Pflege von Kunstharz-Figuren finden sich in den Pflegetipps.

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