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Design & Ausstrahlung

Die Pudel Figur aus Kunstharz für den Außenbereich zeigt die einzige Hunderasse die in Deutschland das Wasser holt und in Frankreich den Salon betritt — ein Arbeitshund der Weltkarriere gemacht hat, weil er zu allem fähig war.

Die Figur zeigt den Pudel sitzend mit dem charakteristischen Lockenfell das dicht und gleichmäßig den Körper bedeckt. Das Fell ist das prägnanteste Merkmal: kein anderes Tier im Sortiment hat eine so gleichmäßig strukturierte Oberfläche die durch die Struktur allein erkennbar ist. Die Figur kommt unter anderem in Schwarz und in Weiß — zwei klassische Pudel-Farben die im Garten jeweils eigene Wirkung haben. Die Sitzhaltung ist aufrecht, der Kopf leicht erhoben — die Pose die ein Pudel einnimmt wenn er weiß, dass er beobachtet wird.

Bedeutung

Der Pudel ist keine französische Rasse. Der Name kommt vom deutschen Verb „pudeln" — im Wasser planschen — weil der Pudel ursprünglich ein Wasserrettungshund war, der Enten und anderes Geflügel aus Teichen und Flüssen holte. Die aufwendige Scherung die heute wie ein Luxusemblem aussieht, hatte einen praktischen Ursprung: die Fell-Pompons über den Gelenken schützten die Sehnen vor Kälte, während der geschorene Rest das Schwimmen nicht behinderte. Das Fell das den Pudel zum Salon-Tier machte, war zuerst Arbeitskleidung.

Goethe ließ Mephistopheles in Faust I als Pudel auftreten, der Faust durch die Straßen folgt. Als Faust den Hund ins Arbeitszimmer mitnimmt, enthüllt sich der Teufel — die Szene lieferte den Idiom „Das ist des Pudels Kern", weil der scheinbar harmlose Pudel die eigentliche Substanz verbarg.

In Frankreich wurde der Pudel ab dem 17. Jahrhundert zum Begleiter von Aristokraten und Salondamen — er passte in die Welt der gehobenen Gesellschaft, weil er selbst geformt wirkt: kein natürliches Tier, sondern ein kultiviertes.

Als Gartenfigur steht der Pudel für die Rasse die alle Klassen kannte — und sich in jeder zurechtfand.

Einsatzbereiche

Die Pudel Figur braucht einen Ort mit Blickkontakt — das Fell und die Sitzhaltung entfalten ihre Wirkung von vorne. Am Eingangsbereich, auf einer Terrasse oder neben einer Treppe wirkt die Figur als eleganter Empfangshund der seinen Platz kennt.

Die Farbversionen Schwarz und Weiß lassen sich als Paar setzen und erzeugen einen Symmetrie-Akzent der zur formalen Gartengestaltung passt. Einzeln haben beide ihre eigene Wirkung: das schwarze Tier setzt einen starken Kontrast, das weiße einen hellen Ruhepunkt in grüner Umgebung. Auf einer Stufe oder einem niedrigen Mauervorsprung platziert gewinnt die Figur an Höhe und wird vom Gartenweg aus direkter wahrgenommen.

Hinweise zur Pflege von Kunstharz-Figuren finden sich in den Pflegetipps.

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