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Design & Ausstrahlung

Der Feldhase ist das schnellste Tier im deutschen Garten — und die Hasen Figur aus Kunstharz für den Außenbereich zeigt ihn in dem Moment bevor er es weiß: still, beide Ohren aufgerichtet, jede Bewegung im Radius registriert.

Die langen aufgerichteten Ohren machen die Figur sofort lesbar — kein anderes Tier im Sortiment hat diese Form. Naturgetreue Bemalung in Grau und Braun mit dem hellen Bauch, die Struktur der Kunstharzoberfläche gibt dem Fell Struktur und Tiefe. Das Spektrum reicht von sitzend über liegend bis schlafend zusammengerollt, dazu stehend und als Baby. Charaktervarianten — mit Korb, Hut oder Blumenfell — verbinden das Grundmotiv mit einem eigenen Auftritt.

Bedeutung

Der Hase ist in der deutschen Kulturtradition das Tier das dem Frühling vorausgeht.

In der germanischen Überlieferung galt der Hase als Tier der Frühlingsgöttin Ostara — weil er als erstes Tier auf den Feldern erscheint wenn der Winter weicht, der sichtbare Beweis dass die Jahreszeit sich dreht. Als das christliche Osterfest im Frühjahr verankert wurde, übernahm der Hase diese symbolische Funktion. Der erste schriftliche Beleg für den Osterhasen stammt von 1682: Georg Franck von Franckenau beschrieb den Brauch dass der Hase im Elsass die Ostereier legt. Die Tradition wanderte im 19. Jahrhundert mit deutschen Auswanderern nach Amerika und wurde zum weltweiten Easter Bunny.

In der Kunstgeschichte ist der Hase durch eine einzige Arbeit markiert: Albrecht Dürers Aquarell „Junger Feldhase" von 1502, heute in der Albertina in Wien. Dürer malte kein Symbol, sondern ein konkretes Tier — jeden Haarwirbel einzeln gesetzt, die Augen mit dem Spiegelbild der Welt darin. Das Bild zeigt einen Hasen der sitzt und lauscht: dieselbe Haltung in der ihn die Gartenfigur heute zeigt.

Als Gartenfigur trägt der Hase diese Schichten: Frühling, Wachsamkeit und die Stille vor der nächsten Bewegung.

Einsatzbereiche

Die Hasen Figur wirkt am natürlichsten wenn sie flach auf dem Boden sitzt — zwischen Gräsern, am Rand eines Beetes oder am Gartenweg, wo ein echter Hase auch sitzen würde. Naturgetreue Figuren in Grau und Braun verlieren sich nicht im Garten — sie verankern sich darin.

Liegende und schlafende Figuren setzen einen ruhigen Akzent in naturnahen Bereichen: neben einem Gartenstein, im Schatten eines Strauchs oder am Rand eines feuchten Pflanzbereichs. Stehende Figuren brauchen eine leichte Freifläche — am Gartenweg oder vor dem Eingangsbereich. Charaktervarianten mit Korb oder Hut passen auf Terrassentisch, Treppenstufe oder Fensterbank. Familiengruppen aus zwei oder drei Figuren entwickeln eine eigene Geschichte am Beetrand.

Hinweise zur Pflege von Kunstharz-Figuren finden sich in den Pflegetipps.

Weitere Figuren im Lexikon

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